Selbstwirksamkeit und Veränderungsbereitschaft

Selbstwirksamkeit und Veränderungsbereitschaft
Selbstwirksamkeit und Veränderungsbereitschaft

Zielgruppe

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Fertigungsbereich (Industrie), auch geeignet für weitere Mitarbeitergruppen, wie Controlling, HR, IT, Servicebereiche


Ziel

Förderung der Eigenverantwortung der Mitarbeitenden für eigene Gesundheit


Inhalte

Motto: „Alles kann, nichts muss.“
Was Sie mitbringen sollten:
Freiwilligkeit der Teilnahme, Offenheit, „Mut“ zur Beschäftigung mit sich selbst, Spaß am Lernen.

4 aufeinander aufbauende Schritte

Selbstreflexion

  • Visualisierung der eigenen momentanen Lebenssituation in mehreren Lebensbereichen sowie der persönlichen Werte (anonym, in Einzelarbeit)

Selbsterkenntnis

  • Zusammenhang zwischen Zielen und Werten
  • Anhand von typischen Beispielen wird zu Achtsamkeit angeregt, die Sie nutzen können, um Veränderung im Denken und der inneren Haltung zu erzeugen.
  • Hirngespenster und Glaubenssätze: Welche Glaubenssätze haben Sie? Wie können Sie negative Glaubenssätze auflösen oder positiv umformen, um sie gezielt nutzbar zu machen?

Selbstbefähigung

  • Selbsteinschätzung persönlicher Handlungskompetenzen:
  • Wo sind Sie bereits besonders gut, wo noch nicht, möchten es aber werden?
  • Welche Kompetenzen könnten hilfreich sein, um persönlichen Zielen einen (entscheidenden) Schritt näher zu kommen?

Selbstveränderung (anonym, in Einzelarbeit)

  • Möchten Sie überhaupt Veränderung? Wenn ja, in welchen Lebensbereichen?
  • Sind Sie bereit für Veränderung(en)?
  • Welche Vorteile könnten Ihnen zumindest geringfügige Veränderungen persönlich bringen? Welche Chancen eröffnen sich dadurch langfristig für Sie?
  • Methoden und Anregungen, die dabei unterstützen, den persönlichen Weg zu finden.


Was ist Selbstwirksamkeit?

  • Selbstwirksamkeit bezieht sich auf den Glauben einer Person an ihre Fähigkeit, Handlungen durchzuführen und bestimmte Ergebnisse zu erzielen. Es ist ein Konzept, das von dem Psychologen Albert Bandura entwickelt wurde und eng mit dem Selbstvertrauen und der Selbsteffizienz verbunden ist.
  • Selbstwirksamkeit beinhaltet das Vertrauen einer Person in ihre Fähigkeiten, bestimmte Aufgaben zu bewältigen, Probleme zu lösen oder Ziele zu erreichen. Es bezieht sich nicht nur auf die tatsächlichen Fähigkeiten einer Person, sondern auch auf ihre Überzeugungen darüber, was sie erreichen können.
  • Menschen mit hoher Selbstwirksamkeit glauben, dass sie in der Lage sind, Herausforderungen zu bewältigen und erfolgreich zu sein, auch wenn Schwierigkeiten auftreten. Sie haben eine positive Einstellung gegenüber Hindernissen und sehen sie als Chancen zur persönlichen Entwicklung.
  • Selbstwirksamkeit kann einen großen Einfluss auf das Verhalten, die Motivation und das Wohlbefinden einer Person haben. Menschen mit hoher Selbstwirksamkeit neigen dazu, sich eher herausfordernden Aufgaben zu stellen, Rückschläge als vorübergehend und veränderbar anzusehen und größere Anstrengungen zu unternehmen, um ihre Ziele zu erreichen.
  • Es ist wichtig zu beachten, dass Selbstwirksamkeit nicht dasselbe ist wie Selbstkonzept oder Selbstwertgefühl. Selbstwirksamkeit bezieht sich speziell auf den Glauben an die Fähigkeit, bestimmte Aufgaben erfolgreich auszuführen, während Selbstkonzept das allgemeine Bild umfasst, das eine Person von sich selbst hat, und Selbstwertgefühl sich auf den Wert bezieht, den eine Person sich selbst beimisst.